Verbraucherzentrale klärt auf: Solarförderung
Nachricht vom 19.8.2010Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz berät dieser Tage Hausbesitzer, über das Kosten-Nutzen Verhältnis einer Solarstromanlage, um Missverständnissen und Unsicherheiten seitens Hausbesitzern entgegen zu wirken. Viele Hausbesitzer fragen sich aufgrund der Kürzung der Fördermittel, ob eine Solarstromanlage überhaupt noch rentabel ist. Um Hausbesitzer von der Verwendung einer Solarstromanlage zu überzeugen, stellt die Verbraucherzentrale kostenfreie Hilfsmittel zur Kalkulation der zu erwartenden Kosten.
Wird eine Solarstromanlage meine Kosten senken?
Um diese Frage zu beantworten, stellen die Verbraucherschützer den Verbrauchern eine kostenfreie Checkliste, sowie eine kostenfreie computergestützte Berechnung mit Stromertragssimulation, zur freien Verfügung. Die erzielten Ergebnisse der Berechnungen könnten dabei jedoch nicht die Kostenplanung eines Installateurs ersetzen, warnt die Verbraucherzentrale. Sie seien aber sehr hilfreich, um Hausbesitzern eine realistische Einschätzung über das Kosten-Nutzen-Verhältnis einer Solaranlage zu übermitteln. Laut Hans Weinreiter, Energiereferenz der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz, gehen viele Verbraucher mit zu optimistischen Erwartungen in den Kauf einer Solarstromanlage.
Viel abhängig von der eigenen Lage und Ausrichtung
Eine Solarstromanlage schaffe nur dann den bestmöglichen Nutzen, wenn die Lage und Ausrichtung des Daches ihr zu Gute kommen würde. Auch den Grad der Sonneneinstrahlung, Größe und Wirkungsgrad, und natürlich die Anschaffungskosten einer solchen Anlage, werden den Nutzen erheblich beeinflussen, so Weinreuter. Rückwirkend zum 1. Juli 2010, wurden Fördersätze für die Verwendung von Solarstrom um 13 Prozent gesenkt. Bereits zum 1. Oktober 2010 soll eine weitere Minderung um drei Prozent stattfinden.
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