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Verzögerung im Schacht Konrad

Nachricht vom 23.9.2010

Das einzige genehmigte Endlager für schwach- und mittelradioaktiven Abfall, Schacht Konrad, ist seit Anfang der 1980er Jahre in Planung sollte schon seit einigen Jahren in Betrieb sein. Nun erklärte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) Presseangaben zufolge, dass sich die Fertigstellung des Endlagers um etwa fünf Jahre verzögern könnte. Ursprünglich sollte es im Jahr 2014 fertig gestellte sein, doch nun wird es erst 2019 in Betrieb gehen können.


Kosten drohen zu explodieren


Für den Bau des Endlagers ist die Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe (DBE), die ein Tochterunternehmen der deutschen Energiekonzerne ist, zuständig und informierte das BfS über die Bauverzögerungen.

„Die in diesem Jahr gemeldeten Zeitverzögerungen lassen sich nicht allein durch objektive Gründe wie etwa falsche Annahmen, die fast 20 Jahre alt sind, erklären“, erklärte ein Sprecher des BfS. Man gehe im BfS jedoch davon aus, dass jede Möglichkeit genutzt werde, um den Bau schnellstmöglich abzuschließen. Bislang lagern die schwach- und mittelradioaktiven Abfälle, die zur Endlagerung bestimmt sind in den Atomkraftwerken oder anderen Zwischenlagern und verursachen dort weitere Kosten. Auch die Kosten für die Einrichtung des Endlagers werden die geplanten 1,6 Milliarden Euro weit übersteigen.
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Verzögerung im Schacht Konrad

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Redaktion Stromvergleich.com: Nadine Rom

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