Erdumfassende Pläne von Kiels Wirtschaftsminister
Nachricht vom 27.9.2010Das „Global Economic Symposium“ findet in diesem Jahr in der Türkei statt, obwohl es das Kieler Institut für Weltwirtschaft veranstaltet. Der Wirtschaftsminister Jost de Jager fliegt also in die Türkei, statt in Schleswig-Holstein zu bleiben. Im nächsten Jahr ist es aber wieder in der Heimat. In der Botschaft angekommen verkündete er dann seine Vision.
Bei Windstille gibt’s Strom aus der Wüste
Jost de Jager hat die Idee von einem Energie-Netz, welches fast die ganze Welt umspannt. Egal wo der Strom produziert wird, soll er in dieses Stromnetz fließen und dann quer durch Europa überall da hin transportiert werden, wo er gerade gebraucht wird. Weht also mal kein Wind auf der Nordsee, wird eben die Sonne in der Sahara genutzt. Das neue Leistungsnetz wäre interkontinental und verlustarm und allemal besser als überschüssiger Strom, der nicht genutzt wird. In Schleswig-Holstein können die Windmüller jetzt schon ein Lied darüber singen und dank der verlängerten Atomkraftwerkslaufzeiten werden sie nicht die einzigen bleiben. Vielleicht ist das also gar nicht so eie schlechte Idee.
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