Stadtwerke bieten Deal an
Nachricht vom 26.11.2010Die Aufsichtsratsvorsitzende Dietlind Tiemann (CDU) leitete die gestrige Sitzung, in welcher der Beschluss über die Strompreiserhöhung der Stadtwerke in Brandenburg zum 1. Februar beschlossen wurde. Ab Februar wird der Preis dann sechs Prozent höher liegen als er es jetzt tut. Das entspricht 1,45 pro Kilowattstunde. Doch die Privathaushalte können mit den Stadtwerken dealen.
Staatslasten tragen die Schuld
Privatkunden der Brandenburger Stadtwerke zahlen, je nach Tarif, ungefähr 22 Cent für eine Kilowattstunde. Doch das wird sich bald ändern, was der Stadtwerke-Chef Uwe Müller schon vor einiger Zeit mit gestiegenen „Staatslasten“ begründete. Mit Staatslasten meint er Steuern und Abgaben, sowie Mehrkosten durch das Einspeisegesetz für erneuerbare Energien. Doch rechtfertigt nicht die Erhöhung um sechs Prozent. Doch an dem Preis können die Verbraucher nun nichts mehr drehen, es ist beschlossen. Was sie aber noch unternehmen können, um einen halbwegs erträglichen Strompreis zu erzielen, ist den Deal einzugehen, den die Stadtwerke nun anbieten. Und dieser kommt einer vorläufigen Hochzeit nahe.
Der Hochzeitsdeal
Verpflichtet sich der Verbraucher gegenüber den Stadtwerken zu einem weiteren Jahr Treue, so kann – nicht wird – die Preissteigerung um einen halben Cent pro Kilowattstunde sinken. Kein vielversprechender Deal also. Die Stadtwerke sind aber überzeugt von der Attraktivität dieses Deals, da dies ja einer Verringerung um 0,95 Cent pro Kilowattstunde entspräche. Und diesen Deal gab es ja auch schon bei der jüngsten Gaspreiserhöhung, bei welcher gut ein Drittel der Kunden an dem Angebot interessiert waren und dieses annahmen.
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