Wärme und Strom aus dem heimischen Keller
Nachricht vom 17.12.2010Technik und Innovation liegen nah bei einander. Tausende Wohnungen sollen zu einem imaginären Kraftwerk miteinander verbunden werden und in Verknüpfung mit einem einzigen Gerät, das im Parallelbetrieb läuft, Wärme und Strom für private Ein- und Zweifamilienhäusern produzieren. Die Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen (KWK) erzeugen und speichern mittels regenerativen Strom, durch Wind- und Sonnenenergie, Wärme. Diese kann bei Bedarf angezapft werden, und der produzierte Strom, der nicht benötigt wird, kann am Markt verkauft werden.
Zukunftsträchtiges Modell zum Strom- und Wärme sparen
Auch wenn die Nachricht schon seit einiger Zeit durch die Nachrichten geht, ist dieses Zukunftsmodell erst bei wenigen privaten Haushalten angekommen. Doch das Energieunternehmen RWE geht davon aus, dass das Modell schon im Sommer 2011 mit den bisherigen Marktmodellen mithalten kann. Schon seit langem sucht die Energiepolitik nach neuen Möglichkeiten, regenerativ produzierten Ökostrom, der durch private Haushalte erzeugt wird, speichern zu können. Die bestehende Anlage RWEs wird deshalb nachgerüstet und mit einem großzügigen Wasserspeicher ergänzt. Besondere Heizstäbe machen es dann möglich überschüssigen Wind- oder Solarstrom aus dem Stromnetz einzuspeisen und zu speichern
Noch sind die Geräte zu kostenintensiv, und deswegen für den Kunden nicht erschwinglich. Die Anschaffung dieses zukunftsträchtigen Modells kann bis zu 30.000 Euro kosten. Doch wenn das System in Serienproduktion geht, wird die KWK Anlage nicht nur den privaten Verbraucher entlasten, sondern auch der Umwelt helfen.
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