Strom wird auch im neuen Jahr nicht billiger
Nachricht vom 29.12.2010Anfang des Jahres wird es wieder für viele Verbraucher ärgerlich im Hinblick auf den Strompreis werden. In Deutschland gibt es um die 900 Stromversorger; 500 haben angekündigt zum 1. Januar die Preise zu erhöhen. Die Strompreiserhöhung trifft die meisten Haushalte mit einer Steigung der Preise um sieben Prozent. Ein Haushalt, der um die 4000 Kilowattstunden verbraucht bezahlt demnach 66 Euro zusätzlich im Jahr.
Strompreisgarantie schützt vor Erhöhung
Verbraucher, die nicht von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, müssen mit Preiserhöhungen zwischen 7 und 19 Prozent rechnen. Zehn Stadtwerke haben in Brandenburg angekündigt ihre Preise bis auf 10,7 Prozent ansteigen zu lassen.
Die geplanten Erhöhungen sind ziemlich umstritten. Während der Versorger sich mit gestiegenen EEG-Umlagen für Ökostrom rechtfertigt, erklären Verbraucherschützer dies für unzulässig. Gesunkene Beschaffungskosten werden nicht an den Kunden weitergegeben; demnach dürfte eine Preiserhöhung nicht stattfinden. Doch seit der Liberalisierung des Strommarktes, ist es jedem Anbieter selber überlassen, wie er seine Preise für Strom gestaltet. Hier hilft nur: Wechseln und Sparen.
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