Bulgarien will Belene-Projektgesellschaft ausbauen
Nachricht vom 3.1.2011Sofia – Nach dem Abschluss der Analyse des Beraters HSBC soll die Suche nach ausländischen Investoren in eine „konkrete Phase“ übergehen, erklärte Wirtschafts- und Energieminister Trajtscho Trajkow vergangenen Donnerstag in einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur BTA. Bulgarien kann sich als weitere mögliche Investoren vor allem die Nachbarstaaten vorstellen. Wie die Regierung in Sofia mitteilte, hat Serbien bereits sein Interesse bekundet.
Projektpartner gewonnen
Neben Russland gingen kleinere Anteile der Projektgesellschaft an das französische Unternehmen Altran und das finnische Fortum. Die Kontrollmehrheit von 51 Prozent beölt vorerst Bulgarien. Der deutsche Energiekonzern RWE hatte sich vor rund einem Jahr aus dem Projekt zurückgezogen, da die Finanzierung nicht geklärt werden konnte. Der erste der beiden 1.000 Megawatt-Reaktoren könnte aktuellen Prognosen zufolge 2016 fertig gestellt werden. Damit wäre Belene das erste Atomkraftwerk, dass Russland innerhalb der EU gebaut hätte.
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