Grüner Strom für die Berlinale
Nachricht vom 31.1.2011Am Tiergarten prangern riesige, weiße Buchstaben. Man findet sie auf der Ebertstraße, gegenüber dem Holocaust-Mahnmal und gleich hinter Goethe. Die Buchstaben sind Werbung für die Entega. Der Stromversorger wird die Internationalen Berliner Filmfestspiele mit erneuerbarer Energie versorgen.
Die Kunst des Ökostroms
Laut der Berlinale-Sprecherin Frauke Griener sollen die Buchstaben eine „Kunstaktion unseres Co-Sponsors, des südhessischen Energieversorgers Entega sein“. Die großen, weißen Buchstaben werden in einigen Tagen den Schriftzug „HOLY WOOD“, wörtlich „heiliger Wald“, in 100 Meter Länge und 15 Meter hoch darstellen. Dies ist eine Anspielung auf den, in Los Angeles zusehenden, Schriftzug „HOLLYWOOD“. Und die Buchstaben sind nicht nur am Tag auffällig: In der Nacht werden Sie als Leinwand dienen und mit Waldmotiven angestrahlt werden. Umgesetzt wird das Projekt von dem Künstler Ralf Schmerberg. Der Fotograf und Filmemacher hatte auch schon 2010 für die Berlinale ein Kunstprojekt gegen die Klimaerwärmung gestaltet.
Entega wirbt mit Umweltbewusstsein
Die weißen Buchstaben, die die Berliner in den nächsten Tagen an die Wichtigkeit des Waldes erinnern werden, werden von Entega finanziert, und nicht nur das. Das Unternehmen hat einen Dreijahresvertrag mit den Internationalen Berliner Filmfestspielen. Außerdem will Entega den Berlinale-Machern beratend dabei helfen, die Ökobilanz des Festivals zu verbessern. Auch der Chef der Berlinale, Dieter Kosslick hält dies für zukunftsweisen: „Wir hätten gerne eine ökologisch korrekte Berlinale“.
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