Der Wochenrückblick für Energie
Nachricht vom 7.2.2011Auch in der vergangenen Woche ist in der Welt der Energie- und Strommärkte wieder reichlich passiert. Hauptthema war mal wieder die EnBW mitsamt den Anteilsverkäufen, überlastete Stromnetze in Ostdeutschland und eine Reduzierung der ausgeschütteten Subventionen für Solarenergie.
EnBW-Deal reizt die Gemüter
Stefan Mappus Alleingang beim Anteilskauf an der EnBW erhitzt seit nunmehr 2 Wochen die Gemüter. Gegen Mapppus werden schwere Vorwürfe erhoben, er habe den Deal ohne die Zustimmung seines Finanzministers und ohne vorliegendes Gutachten auf eigene Faust „durchgewürgt“. Dieser bezeichnet die Hetzjagd gegen den Deal mittlerweile als fadenscheinig.
Ob der Deal auch dauerhaft Bestand haben wird, wird momentan noch geprüft. Denn laut Gesetz besteht für die Bundesregierung die Möglichkeit den Deal nachträglich für unwirksam zu erklären, da Mappus die notwendigen Bestätigungen des zuständigen Finanzministers nicht vor der Unterschrift eingeholt habe.
Sachsen-Anhalts Stromnetze vor dem Einbruch?
Mehrere Millionen Euro müssten in die Stromnetze von Sachsen-Anhalt investiert werden, um eine zuverlässige Versorgung von Strom zu garantieren. Bedingt durch die unregelmäßige Generierung durch Solar- und Windstrom, kommt es in Spitzenzeiten zu einer erhöhten Belastung der Stromnetze. Die Stromnetze können dem rasanten Anstieg der transportieren Energie nicht kontinuierlich standhalten, weshalb noch dieses Jahr Investitionen in Millionenhöhe vom Bund zugesagt wurden.
Solarenergie Subventionen verringert
Bedingt durch den Preisverfall bei der Anschaffung von Photovoltaik-Anlagen, in Verbindung mit hohen ausgeschütteten Subventionen, beschloss die Bundesregierung nun eine deutliche Reduzierung dieser Fördergelder. Schon im Juli soll der Fördersatz für Photovoltaikanlagen und die einzelne Kilowattstunde erzeugten Solarstroms weiter deutlich gesenkt werden
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