Möglichkeiten einer Energiewende im Fokus
Nachricht vom 18.4.2011Eine möglichst rasche Energiewende soll in Deutschland vollzogen werden. Dafür sind zum einen Investitionen nötig, zum anderen werden Alternativen für Atomstrom benötigt. Der Energieriese EnBW soll zu Ökostrom wechseln. Der Sechs-Punkte-Plan von CDU und FDP setzt in erster Linie auf den Ausbau der Windenergie.
EnBW soll auf Ökostrom setzen
Die Oberschwäbischen Elektrizitätswerke fordern als einer der beiden Großaktionäre des Energieriesen EnBW eine energiepolitische Wende von dem Konzern. Ein Umbau des Energieunternehmens soll dafür sorgen, dass EnBW einen großen Teil der Stromgewinnung aus Erneuerbaren Energien schöpft. Dafür würden die Grünen auch finanzielle Einbußen hinnehmen, die bei einer Neuorientierung des Konzerns entstehen könnten.Energiewende benötigt hohe Investitionen
Für eine rasche energiepolitische Wende wären Investitionen in Millionenhöhe notwendig, erklärten Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Daher muss geklärt werden, woher das Geld dafür kommen soll. Investitionen sind nötig, um die Erneuerbaren Energien weiter auszubauen und das Stromnetz zu modernisieren. Die CDU ist überwiegend der Meinung, dass der Bundeshaushalt nicht unter der Energiewende leiden darf. Die FDP stellte ein Konzept vor, mit dem durch den Verkauf von Bundeseigentum die Finanzierung getragen werden könnte.
Windenergie steht im Vordergrund
Auf dem Weg einer energiepolitischen Wende arbeiteten die CDU und die FDP einen Sechs-Punkte-Plan aus, der die Richtung bis zum Jahr 2020 anzeigen soll. Mit diesem Konzept soll hauptsächlich die Windenergie betrachtet werden. Die Windparks in Deutschland sollen ausgeweitet werden, ein Fünf-Milliarden-Programm der KfW soll für Restaurierung und Ausbau genutzt werden. Weiterhin sollen Stromautobahnen gebaut werden, um die elektrische Energie ohne Streuverluste und sicher in ländliche Stromnetzte zu befördern.
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