Strom-Kosten werden bezahlbar bleiben
Nachricht vom 27.5.2011Die erstellte Studie vom Umweltbundesamt (UBA) über den Atomausstieg wird nun nicht mehr geheim gehalten. Zugleich nimmt sie den Bürgern die Angst vor erhöhten Strompreisen, die bei einem Atomausstieg entstehen könnten. Das UBA schätzt, dass die Strompreise von 0,6 Cent bis 0,8 Cent pro Kilowattstunde steigen könnten. Außerdem würde die Erhöhung der Preise keine Einbußen beim Wirtschaftswachstum bringen. Das berichtet die „Welt“.
Papiere sollen an die Öffentlichkeit gebracht werden
Sollten die Atomkraftwerke bis zum Jahr 2017 vollkommen abgeschaltet sein, wird die Gefahr reduziert, die von der Atomenergie ausgeht. Das wäre wiederum ein Vorteil für die Gesellschaft. Wegen der Atom-Debatte, die seit der Atomkatastrophe in Japan neu begonnen hat, hat das UBA die Papiere nochmal überarbeitet und passte sie den derzeitigen Gegebenheiten an. Auf Wunsch von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) wurde dieses Papier vorerst nicht an die Öffentlichkeit gebracht.
Blackouts wird es nicht geben
In der nächsten Woche stellt die Ethikkommission ihrem Schlussbericht vor, dann soll auch das Papier der UBA vorgelegt werden. Die Studie belegt zudem, dass ein zügiger Atomausstieg ohne Ängste vor einem Blackout durchgeführt werden kann. Sogar die Stromnetze werden der UBA zufolge bei einer Energiewende nicht überbelastet werden
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