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Kabinett verabschiedet Atomgesetz

Nachricht vom 6.6.2011

Berlin – Das Bundeskabinett verabschiedet heute die Gesetzespakete für die Energiewende. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das Atomgesetz gelegt. In dem Gesetz geht es um die stufenweise Abschaltung aller Atomkraftwerke in Deutschland bis 2021/2022. Außerdem sollen die regenerativen Energien zunehmend ausgebaut werden. Laut „Süddeutsche“ ist damit gleichzeitig ein schneller Ausbau der Stromnetze notwendig.


Energiesparende Maßnahmen werden gefördert

Besonders wichtig ist es, Strom der aus Windkraft im Norden erzeugt wird, in den Süden zu liefern. Denn im Süden sollen innerhalb der nächsten 10 Jahre die meisten Kernkraftwerke abgeschaltet sein. Des Weiteren sollen die Bürger zukünftig energiesparend leben. Damit das noch bestärkt wird, sollen Maßnahmen zum Energie sparen bei Gebäuden gefördert werden. Am Nachmittag werden sich die Fraktionen in Sondersitzungen mit den Regierungsplänen für die geplante Energiewende beschäftigen.

Kritik der Konzerne

Gleichzeitig zweifeln die großen Energiekonzerne, ob die rasche Abschaltung der Kraftwerke juristisch zu vertreten ist. Denn wegen der verkürzten Laufzeiten ist ein Verstromen der noch vorhandenen Altmengen nahezu unmöglich. Vattenfall, E.ON, RWE und EnBW wollen erst dann ihre Meinung offiziell kund tun, nachdem es eine Kabinettentscheidung gab.

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Redaktion Stromvergleich.com: Nadine Rom

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