Wie reagieren die Grünen auf den Atomausstieg?
Nachricht vom 1.7.2011Berlin - Wenn es nach der Meinung von Claudia Roth, der Parteivorsitzenden der Grünen geht, ist der Atomausstieg ein Erfolg der Grünen. Sie verlautete, dass die „Atomlobby-Partei“ ein Desaster erlebt und die Partei der Grünen gewonnen habe. Jedoch zeigt sie Verständnis für die Kritik von der Basis. Deshalb will Roth nach der anstehenden Bundestagswahl 2013 Nachbesserungen durchführen. Besonders die Sicherheitsstandards für die Atomkraftwerke müssten im Falle eines Wahlsieges hoch gesetzt werden.
Grüne sollten sich jetzt nicht verweigern
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin erklärte in der „Welt“, dass es absurd wäre, wenn die Grünen nun beleidigt daneben stehen und ablehnen. Denn die Regierung übernahm zweieinhalb Gesetzentwürfe von den Grünen. Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte sich den Atomausstieg auf ihre Fahnen schreiben, wenn sich die Grünen jetzt verweigern sollten. Merkel habe wohl das Ziel im Auge, das Thema rund um den Atomausstieg von den Grünen abzunehmen.
Enge Zusammenarbeit ist gefragt
Grünen-Chefin im EU-Parlament, Rebecca Harms sprach sich dafür aus, dem Atomausstieg zuzustimmen. Deutschland sollte über eine breite politische Mehrheit verfügen, sagt Harms gegenüber den Medien. Ein enge Zusammenarbeit ist vor allem dann notwendig, wenn gemeinsame Ziele erreicht werden wollen.
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