Atomausstieg: Demonstrationen vor dem Kanzleramt
Nachricht vom 8.7.2011Vom Bundestag wurde der Atomausstieg bereits besiegelt; der Bundesrat muss nur noch seine Zustimmung geben. Allerdings gibt es zahlreiche Bürger, die gegen de Atomausstieg sind. Viele halten eine Kombination zwischen Atomkraft und erneuerbaren Energien für den richtigen Weg. Unzählige Kernkraftbefürworter demonstrieren am Donnerstag vor dem Bundeskanzleramt gegen den Atomausstieg. Meinungen der Demonstranten zufolge sei die Energiepolitik unverantwortlich.
Aufklärung über die möglichen Folgen
Laut des Veranstalters beteiligten sich hunderte Protestler an der Demo, darunter Kerntechniker aus Forschung, Kernkraftwerken und Industrie. Die Kerntechnische Gesellschaft e.V. (KTG), eine gemeinnützige Personenvereinigung, organisierte die Demonstration. Die KTG will der Regierung mit der Aktion vor Augen halten, was für Folgen der Ausstieg aus der Atomkraft für tausende Mitarbeiter aus der Branche haben kann. Kritisier wird dabei besonders die mögliche Abhängigkeit von Stromimporten aus dem Ausland.
Verlagerung der Stromerzeugung
Sprecher der Jungen Generation, Markus Zink, verkündete, dass man die Regierung darauf aufmerksam machen will, welche Folgen aus dem Atomausstieg resultieren könnten. Der Ausstieg kann unter anderem eine enorme Verlagerung der Stromerzeugung ins Ausland bedeuten. Die KTG-Vorsitzende, Dr. Astrid Petersen geht davon aus, dass die Versorgungssicherheit gefährdet sein könnte.
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