NRW: Investition in Kraft-Wärme-Kopplung
Nachricht vom 20.7.2011Düsseldorf – Nordrhein-Westfalen will eine Investition in die Kraft-Wärme-Kopplung in Höhe von 250 Millionen Euro tätigen. Bei dieser klimafreundlichen Form der Energieerzeugung wird gleichzeitig Strom produziert und dabei die Abwärme genutzt. Der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung könnte bald verdoppelt werden, schreibt „Die Welt“ heute.
250 Millionen Euro sollen investiert werden
In Nordrhein-Westfalen soll die Kraft-Wärme-Kopplung enorm ausgebaut werden. Insgesamt sollen rund 250 Millionen Euro bis zum Jahr 2015 in den Ausbau investiert werden, erklärte am Dienstag Johannes Remmel, Umweltminister von Nordrhein-Westfalen.
Laut Studie kann Anteil bald doppelt so hoch sein
Im Auftrag des Ministeriums führten mehrere Institute eine Studie durch, die ergab, dass der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der Stromerzeugung in Nordrhein-Westfalen verdoppelt werden könnte. Die grün-rote Landesregierung will den derzeitigen zehn-prozentigen Anteil bis zum Jahr 2020 auf über 25 Prozent erhöhen. Laut Remmel werden kleine Kraftwerke in Kellern und große Fernwärmeschienen gefördert. Die produzierte Wärme wird meist per Nah-und Fernwärmeleitungen transportiert. So können die Brennstoffe, die in den Kraftwerken eingesetzt werden, besser genutzt werden. Weiterhin zeigten die Ergebnisse der Studie, dass die Kraft-Wärme-Kopplung besonders in Ballungsräumen sowie in Städten, die über 150.000 Einwohner vorweisen, eine wirtschaftliche Möglichkeit ist.
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