Oettinger gegen Strompreiserhöhung
Nachricht vom 27.7.2011Im Rahmen des CDU-Sommer 2011 hielt der EU-Komissar Oettinger in der Festhalle in Pleidelsheim eine Rede und sprach über die Möglichkeiten, welche es für die Politik nach dem beschlossenen Atomausstieg geben kann. Oettinger vertritt die Meinung, dass der Strompreis nicht noch mehr in die Höhe steigen sollte, da ansonsten Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Der „Bietigheimer Zeitung“ zufolge liegt Deutschland bei der Preisgestaltung schon auf Platz zwei.
13 EU-Länder ohne Atommeiler
Oettinger sprach ebenfalls das Thema an, in dem es um die Bezahlbarkeit des Stromes geht. Er hat keine Zweifel, dass die Versorgungssicherheit für die Politik und die Stromversorger ein überragendes Ziel sei. Er ist der Ansicht, dass die Umsetzung der Ziele nicht allein mit regenerativen Alternativen zu bewältigen sei. Eine gesamteuropäische Strategie ist notwendig.13 Länder betreiben von den 27 EU-Ländern keine Atommeiler. Vor allem diese Länder sind von regenerativen Alternativen abhängig.
Energielücken könnten ausgeglichen werden
Aus diesem Grund ist eine Kooperation unumgänglich, denn die Windräder arbeiten im Norden effektiver. Ebenso macht es mehr Sinn, wenn die Solarkraftwerke im Süden Europas angebracht sind. Außerdem verlangt Oettinger nach einem „paneuropäischen Stromnetz“. Das Netz soll Strom von Norwegen bis in die Türkei liefern können, um Energielücken auszugleichen.
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