EU: Infrastruktur erhält neue Anforderungen
Nachricht vom 8.8.2011Der Ausbau der regenerativen Energien hängt stark von der Entwicklung der europäischen Strom- und Gasinfrastruktur ab. Es ist möglich, dass der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2050 um 70 Prozent erhöht wird. Dadurch entsteht wiederum ein größerer Bedarf an neuer Strominfrastruktur. Um den zusätzlichen grünen Strom ins europäische Netz einzuspeisen, müsste zwischen 2030 und 2050 eine Übertragungsrate von rund 200.000 Megawatt ausgebaut werden.
Strom- und Gasinfrastruktur muss zusammenhängend geplant werden
Die Ergebnisse einer länderübergreifenden Studie des Projekts SUSPLAN lassen erkennen, dass es von Nöten ist, die Strom- und Gasinfrastruktur zusammenhängend zu planen. In dem Projekt SUSPLAN werden aus diesem Grund eingebundene Szenarien für die Strom- und Gasinfrastruktur für verschiedene Entwicklungspfade für 2030 bis 2050 erarbeitet.
Strategien werden vorgestellt
Bis 2050 sollen so viele regenerative Ressourcen wie möglich eingebunden werden. Deswegen ist es bereits heute notwendig, dass der Umbau der Energiesysteme in die Wege geleitet wird. Am 7. Oktober werden in Rahmen der zweiten internationalen SUSPLAN-Konferenz Strategien und Wege für die Gestaltung der Energieinfrastruktur in Europa vorgestellt und diskutiert.
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