Nils Schmid: Kritik an Chef von EnBW
Nachricht vom 26.8.2011Nils Schmid, Finanzminister (SPD) kommentierte die Forderung von Hans-Peter Villis, dem EnBW-Vorstandschef. Er forderte erneut eine Kapitalerhöhung. Schmid ist der Meinung, dass es nicht ausreicht, einfach nur verlauten zu lassen, dass Geld benötigt wird, da es zu wenig ist. Denn das Land investierte bereits fast 5 Milliarden Euro, um die Hälfte der Aktien des Energiekonzern zu erwerben. Schmid kann nicht verstehen, dass noch mehr Geld dafür investiert werden soll.
Keine Details über Zukunft von Villis
Nach Ansicht von Schmid ist es notwendig, dass die EnBW zunächst darüber nachdenken sollte, wo Investitionen für den Konzern sinnvoll sind und wie Kapital herausgezogen werden kann. Es ist von Nöten, dass jeder hier erst einmal seinen Job machen soll. Schmid wollte keine Details über die Zukunft von Villis bekannt geben. Der Vertrag von Villis läuft Ende 2012 aus. Schmid ist jedoch der Meinung, dass es ein Fehler war, dass die CDU/FDP-Landesregierung zusammen mit der EnBW auf die Laufzeiten der AKW setzte. Zudem sagte er, dass sie mit der EnBW kein Geld in den kommenden Jahren verdienen wollen.
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