Kommt der Strom bald aus unseren Jacken?
Nachricht vom 31.8.2011München - Der Strom ist für die Menschheit unverzichtbar geworden und ohne Steckdose gibt es normalerweise auch keinen Strom. Doch das soll bald zu Ende sein: Unternehmen und Wissenschaft arbeiten derzeit an Möglichkeiten, wie Textil mit High-Tech verbunden werden kann. Jacken, die Strom liefern, könnten schon bald Realität sein.
Solarzellen, die sich biegen lassen
Mäntel und Jacken, in denen Solarzellen eingebaut sind, sollen in Zukunft Strom liefern. Jedoch wurde der erste Nachteil schon erkannt: Die Silizium-Solarzellen lassen sich nicht falten und sind somit wohl eher unpraktisch, wenn man sie in der Jacke mit sich trägt. Das Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) fördert eine Neuentwicklung, welche die Lösung für das Problem bringen könnte. Dabei handelt es sich um organische Solarzellen, welche sich biegen lassen und sich auf schmalen beweglichen Folien befinden.
Solarzellen für Waschmaschine nicht geeignet
Doch die Beweglichkeit ist dabei nicht das einzige Problem: Textilien werden regelmäßig gewaschen; die Solarzellen sind jedoch nicht dafür geeignet, sich in einem Vollwaschgang reinigen zu lassen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die organischen Solarfolien auf Gebäudefassaden oder Markisen angebracht werden. Von dort aus können sie ebenfalls Strom erzeugen.
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