Wird die Energiewende blockiert?
Nachricht vom 19.10.2011Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, übt Kritik an den derzeitig durchgeführten Bürgerprotesten. Protestiert wird dabei gegen den Bau von neuen Stromtrassen. Kurth befürchtet, dass die Proteste die Energiewende zum Scheitern bringen könnten. Hinzu kommt, dass bei starkem Wind oder hoher Sonneneinstrahlung die Netze bereits jetzt überfordert sind.
Nicht jede Entscheidung sollte infrage gestellt werden
Der Bundesnetz-Präsident verlangt von der Politik sowie von Staat und Bürgern, dass sie konsistent handeln. Er wies darauf hin, dass man nicht den Atomausstieg fordern und im gleichen Atemzug den Ausbau der Stromtrassen verhindern kann. Der Staat sollte den Bürgern auch mal mit guten Argumenten widersprechen können. Man sollte nicht immer jede Entscheidung, die getroffen wurde, infrage stellen. Denn Fakt ist, dass die Zeit drängt. Wenn Deutschland den Atomausstieg und die Energiewende umsetzen will, ist es unumgänglich, die Stromtrassen auszubauen.
Anzeige

Die neuesten Energienews:
Stromautos: Zukünftig Strom statt Benzin( vom 16.5.2012 )
Strompreiserhöhung bei E.ON Hanse zum 1. Juni
( vom 11.5.2012 )
Stromkosten- Anstieg: Seit 2007 um 25 Prozent
( vom 8.5.2012 )
Energiegipfel im Kanzleramt: Stadtwerke ignorieren
( vom 4.5.2012 )
Energiewende: Die Wogen glätten sich
( vom 27.4.2012 )
Das könnte Sie auch interessieren:
Bekommen die Energiekonzerne Konkurrenz?( vom 17.10.2011 )
Übernahme der Energieherrschaft im Ruhrgebiet?
( vom 30.11.2010 )
Energie im neuen Jahr: Kein leichter Weg
( vom 6.1.2012 )
Beschwerde in Brüssel vom Energieverband
( vom 7.11.2011 )
Bestehen Sie auf einem Energieausweis
( vom 29.10.2010 )