E.ON: Einsparungen und Investitionen zugleich
Nachricht vom 2.11.2011Der deutsche Energieriese E.ON plant Einsparungen und will dabei massiv Stellen weltweit kürzen. Jedoch plant er gleichzeitig hohe Investitionen im Ausland. Der Konzern will sich damit zu den wichtigsten Großinvestoren im Ausland entwickeln. Laut E.ON Manager Joachim Lang wurden die erste Schritte bereits getätigt. Außerdem will der Konzern in Zukunft rund 1,5 Milliarden Euro jährlich einsparen. Die Ersparnisse sollen dann Projekten im Ausland zugute kommen. Länder wie Brasilien, Indien und Türkei wurden dabei ins Auge gefasst.
Weltweiter Stellenabbau bei E.ON
E.ON hatte im August eher schlechte Halbjahresergebnisse, weshalb Einsparungen geplant sind. Dafür sollen weltweit 11.000 Stellen abgebaut werden. Wie der Manager mitteilte, würde diese Maßnahme dem Konzern bereits 750 Millionen Euro einbringen. Die Stellen sollen aber nicht nur in Deutschland gestrichen werden. Die Maßnahme betrifft E.ON-Stellen auf der ganzen Welt. Damit wird klar, dass auch das Ausland die Zeche für den deutschen Atomausstieg zu zahlen hat. Derweil sollen im Ausland bis 2015 „gigantische Projekte“ realisiert werden. In Russland gehört der Konzern eigenen Angaben zufolge zu den größten Investoren aus dem Ausland.
Anzeige

Die neuesten Energienews:
Stromautos: Zukünftig Strom statt Benzin( vom 16.5.2012 )
Strompreiserhöhung bei E.ON Hanse zum 1. Juni
( vom 11.5.2012 )
Stromkosten- Anstieg: Seit 2007 um 25 Prozent
( vom 8.5.2012 )
Energiegipfel im Kanzleramt: Stadtwerke ignorieren
( vom 4.5.2012 )
Energiewende: Die Wogen glätten sich
( vom 27.4.2012 )