Beschwerde in Brüssel vom Energieverband
Nachricht vom 7.11.2011Die Bundesregierung erhält von den Verbraucherschützern den Vorwurf, dass sie den Wettbewerb auf den Energiemärkten behindern. Das sei auch der Grund, warum die Verbraucher in Deutschland unnötig hohe Energiepreise zahlen müssten. Das beklagt Aribert Peter, der Vorsitzende des Bundes der Energieverbraucher in Unkel. Aus diesem Grund habe sein Verband Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Das geht aus einem Bericht vom „Hamburger Abendblatt“ hervor.
Anbieterwechsel dauert zu lange
In Deutschland gilt demnach die Trennung von Netzbetrieb und Energieverkauf nur für Unternehmen, die über 100.000 Kunden haben, die nach einer EU-Richtlinie vorgeschrieben ist. Nur etwa neun Prozent der Stromversorger seien von den Entflechtungsregelungen betroffen. Bei den übrigen könnten der Energielieferant und der Netzbetreiber aus einem Unternehmen stammen und den Anbietern, die ortsfremd sind, schwere Bedingungen geben. Peters wies darauf hin, die Grundvoraussetzung für faire Preise die Trennung von Verkauf und Netz sei. Außerdem kritisiert Peters, dass der Anbieterwechsel in Deutschland nicht so schnell durchgeführt werden kann, wie es von der EU verlangt wird.
Anzeige

Die neuesten Energienews:
Stromautos: Zukünftig Strom statt Benzin( vom 16.5.2012 )
Strompreiserhöhung bei E.ON Hanse zum 1. Juni
( vom 11.5.2012 )
Stromkosten- Anstieg: Seit 2007 um 25 Prozent
( vom 8.5.2012 )
Energiegipfel im Kanzleramt: Stadtwerke ignorieren
( vom 4.5.2012 )
Energiewende: Die Wogen glätten sich
( vom 27.4.2012 )
Das könnte Sie auch interessieren:
Preise für Strom steigen enorm( vom 13.6.2011 )
Mehr Transparenz für Stromverbraucher
( vom 7.3.2011 )
Bundespräsident kritisiert Energiewende
( vom 11.7.2011 )
Netze zu schwach für grüne Energie
( vom 1.11.2010 )
Leistungsfähige Infrastruktur für Energiewende
( vom 13.11.2010 )