Strom 4,4 Prozent teurer ab Januar
Nachricht vom 15.11.2011Fulda - Das Überlandwerk (ÜWAG) wird zum 1. Januar 2012 die Strompreise um 4,4 Prozent erhöhen. Ein Durchschnittshaushalt, der etwa 3500 Kilowattstunden verbraucht, muss mit 39 Euro Mehrausgaben pro Jahr rechnen. Etwas später werden ebenfalls die Stadtwerke Hünfeld ihre Strompreise erhöhen, teilt heute die „Fuldaer Zeitung“ mit.
Stromkosten steigen enorm
Die Strompreise steigen durch Netzentgelte sowie höhere Abgaben an. Günter Bury, der Vorstand des ÜWAG, erklärt, dass die sich erhöhende Öko-Strom-Umlage kompensieren ließe und ebenfalls Vorteile bei dem Einkauf geltend gemacht werden können. Dennoch redet Bury von einer „Zwangssituation“, weil die Kosten für Strom so stark steigen würden, dass die Verbraucher im kommenden Jahr mehr für Energie zahlen müssen.
Höhere Preise durch Stromnetzausbau
Bis zum Ende des Jahres 2012 sollen die Strompreise stabil bleiben, weitere Erhöhungen werden zunächst vom ÜWAG-Vorstand ausgeschlossen. Der Aufsichtsrat um den Landrat von Fulda, Bernd Woide (CDU), stimmte der Preiserhöhung zu. Ein Grund für die Preiserhöhung sei der Stromnetzausbau im Zuge der Energie-Wende, so Bury. Die Stadtwerke Hünfeld werden die Energiepreise noch nicht zum 1. Januar erhöhen, der genaue Zeitpunkt ist noch unklar.
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