Energie im neuen Jahr: Kein leichter Weg
Nachricht vom 6.1.2012Das Thema Energie ist schon seit 2011 eines der am meisten diskutierte in der deutschen Politik. Und auch 2012 wird sich dieser Umstand nicht ändern. Ständig gibt es neue Berichte über neue Beschlüsse, Innovationen und Veränderungen. Diese Woche wurde die Bevölkerung nach ihrer Meinung gefragt, über die steigenden Eingriffe in die Stromversorgung berichtet und von der Bundesnetzagentur kamen neue Forderungen. Eine Zusammenfassung.
Positives von Volk und Netzagentur
Einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa zufolge ergab, dass 61 Prozent der Befragten dazu bereit sind, mehr Geld für Strom zu bezahlen, um damit den Umbau des Energiesystems zu finanzieren. Mit dieser Einstellung kann die Energiewende vorangehen – obwohl die Befürworter vor allem unter den Besserverdienenden zu finden waren.
Zudem steht auch die Bundesnetzagentur voll hinter der Energiewende und macht sich sichtlich Gedanken. Sie fordert nun die konsequente Trennung von Energiemarkt und Energienetz, was in einer aktuellen Grundsatzerklärung hervorgeht. Auch der bne schließt sich dieser Einstellung an und ist glücklich über diese Klarstellung.
Negatives in Sachen Stromtrassen
Zur Sicherung der Netzstabilität sind die Eingriffe in die Energieproduktion laut einer Pressemitteilung der Nachrichtenagentur AFP in 2011 im Vergleich zu 2010 um das Dreifache gestiegen. Im Dezember kamen erstmals Stromreserven aus Österreich nach Süddeutschland, um einen Blackout zu verhindern.
Pressemitteilungen von der Woche vom 02. Bis 06.01.2012

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