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Stromentwicklung in Deutschland fortschrittlich

Nachricht vom 13.1.2012

Seit Fukushima hat sich im Stromsektor viel getan und auch heute gibt es ständig neue Nachrichten über die Stromentwicklung Deutschlands. Zuletzt wurde, bezogen auf Fukushima bekannt, dass die Strompreise wieder günstiger sind als vor Fukushima. Zurückzuführen ist dies auf das gestiegene Umweltbewusstsein und immer neue Ökostromtarife. Nun brauchen wir nur noch Speichermöglichkeiten – E.on testet. Aber Umweltschütze kritisieren die „Panikmache“, die derzeit in Deutschland vorherrscht.


Zwischen Hoffnung und Verzweiflung
 

Medienberichten zufolge liegt das Strompreisniveau wieder auf Vorkatastrophenniveau. Andere Medien berichten jedoch trotzdem von steigenden Strom- und Gaspreisen ab März dieses Jahres. Und das obwohl die Solarbranche versprach, dass diese nicht für Strompreiserhöhungen verantwortlich zu machen sein wird.
 

Ein Grund könnte jedoch der Ausbau der Stromnetze sein, der nach wie vor ansteht. Oder das Entwickeln von Speichermöglichkeiten, was laut Medienberichten durchaus aktuell ist. Demnach testete E.on ein Speicherverfahren, bei welchem Kavernen eines Salzstocks als Methanspeicher genutzt werden sollen. Das Methan würde zuvor aus Wasser und Strom aus Windkraft hergestellt werden.
 

Damit Verbraucher nicht in die Verlegenheit kommen, nicht mehr zu wissen, wie der Strom bezahlt werden soll, gibt es ständig neue Ökostromtarife. So führten zu Beginn 2012 auch drei neue Energieunternehmen neue Ökostromtarife mit „Grüner Strom Label“ (GSL) ein. Zu ihnen gehören „jeda energie“, die „Nord Stadtwerke“ und die „Stadtwerke Gütersloh“. So werden die Sorgen doch kleiner.
 

Umweltschützer gegen Energiekonzerne
 

Die Energiewende lässt die Gesichter der Deutschen besorgter werden, denn immer wieder kommen auch Schreckensmeldungen, wie die Notstromlieferung aus Österreich, ohne die die deutsche Stromversorgung angeblich nicht stabil gewesen wäre.
 

Die Umwelthilfe fand jedoch nach Recherchen heraus, dass es in Deutschland durchaus genügend Kapazitäten gegeben hätte. Aus diesem Grund werfen Umweltschützer den Energie-Konzernen nun Panikmache wegen der Energiewende vor. Die Konzerne hätten den Strom in Österreich nur aus Kostengründen in Österreich gekauft.

 

 

 

Sammlung von Presseberichten aus der Woche vom 9. – 13.01.2012


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Redaktion Stromvergleich.com: Gerhard Solter

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