Stromnetze: Überlastet wie die Politik
Nachricht vom 3.2.2012Die Ostdeutschen machen es richtig: Sie sparen. Dieses Thema spielt in der Politik jedoch derzeit kaum eine Rolle, sondern eher der Notfallplan, für den Fall, das mehr Strom verbraucht wird als es gibt. In diesem Fall sollen laut Rösler große Industriebetriebe abgeschaltet werden und dafür eine Prämie erhalten, die im Jahr jedoch nicht über 60.000 Euro pro Betrieb betragen soll. Zahlen sollen dies natürlich die Verbraucher. Dagegen stimmt mal wieder lauthals Röttgen.
Abschaltverordnung hin oder her
Der Streit zwischen Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler schaukelt sich immer weiter hoch. Während Rösler die „Abschaltverordnung“ als Notfallplan vorlegte, will Röttgen veranlassen, dass selbiger abgelehnt wird. Mit ihr würde der Preis für den Verbraucher pro Kilowattstunde um bis zu 0.05 Cent pro Kilowattstunde. Doch für Röttgen ist es „unbedingt erforderlich“, die Kosten für die Energiewende „so gering wie möglich zu halten“.
Den Ostdeutschen gelingt das gut
Während Röttgen zum Sparen aufruft, sparen die Menschen im Osten schon längst. Einer Studie einer Leipziger Preisvergleichsfirma zufolge verbraucht ein ostdeutscher pro Kopf durchschnittlich etwa zehn Prozent weniger Strom als ein Verbraucher im Westen Deutschlands. Insgesamt liegt der Stromverbrauch im Osten sogar um ein Fünftel niedriger als im Westen des Landes.
Pressemitteilungen aus der Woche vom 30.02.2012 bis 03.02.2012
Anzeige

Die neuesten Energienews:
Stromautos: Zukünftig Strom statt Benzin( vom 16.5.2012 )
Strompreiserhöhung bei E.ON Hanse zum 1. Juni
( vom 11.5.2012 )
Stromkosten- Anstieg: Seit 2007 um 25 Prozent
( vom 8.5.2012 )
Energiegipfel im Kanzleramt: Stadtwerke ignorieren
( vom 4.5.2012 )
Energiewende: Die Wogen glätten sich
( vom 27.4.2012 )
Das könnte Sie auch interessieren:
Stromautos: Zukünftig Strom statt Benzin( vom 16.5.2012 )
EnerGen Süd meldet Insolvenz an
( vom 9.3.2012 )
Intelligente Stromzähler – ein Erfolg?
( vom 21.8.2010 )
Diskussionen über Atomausstieg entbrannt
( vom 11.4.2011 )
Subventionen für Kohle bis 2018?
( vom 11.10.2010 )