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Solarstrom – eine Form erneuerbarer Energien


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Als Form regenerativer Energien wird Sonnenenergie zur Stromerzeugung genutzt. Die Sonne ist ständig verfügbar und eine Energiequelle, die unerschöpflich ist. Natürlich ist die Erzeugung von Solarstrom nicht 24 Stunden täglich möglich, denn Faktoren wie Jahreszeit, Wetterbedingungen, geographische Breite und Tageszeit schränken die Verfügbarkeit dieser Energiequelle ein. Beim Bau von Solaranlagen ist außerdem die Umgebung zu berücksichtigen, denn vorhandene Bäume, Gebäude oder Masten können die Sonneneinstrahlung erschweren, beispielsweise durch das Werfen von Schatten auf die Anlage.

Mit Photovoltaikanlagen oder mit Sonnenwärmekraftwerken kann Solarstrom erzeugt werden. Die Photovoltaikanlage dient mittels Solarzellen der Herstellung elektrischer Energie aus einem Teil der Sonnenstrahlung. Die direkte Art, Sonne in Energie umzuwandeln, wird dabei als Photovoltaik bezeichnet. Sonnenkraftwerke nutzen im Unterschied dazu Zwischenschritte wie Wärmeenergie sowie mechanische Energie zur Erzeugung von Solarstrom.

Solarstrom in Deutschland


Abgesehen von Forschungsanlagen wird in Deutschland Solarstrom mit Photovoltaikanlagen hergestellt. Ende 2009 verfügte Deutschland bereits über eine installierte Leistung von 9,7 Megawatt. Etwa 1,5 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland lässt sich damit produzieren. Anwendung findet die Photovoltaik oft auf Dach- oder Freiflächen, bei Parkscheinautomaten oder auch bei Taschenrechnern. Die Photovoltaik gehört zum übergeordneten Bereich der Solartechnik.

Die Energieumwandlung mittels Photovoltaik ist derzeit noch teurer als Stromerzeugung in herkömmlichen Kraftwerken, weil Solarmodule zur Erzeugung von Solarstrom höhere Herstellungskosten aufweisen. Die Einschränkungen der Sonnenstrahlung und die damit verbundenen Schwankungen erschweren die photovoltaische Energieumwandlung. Weiterhin lässt sich die Strahlungsenergie nicht genau vorhersagen. Wetterlage und jahreszeitliche Schwankungen führen dazu, dass die Verfügbarkeit der Sonne täglich unterschiedlich ist. Allerdings kann es bei Kraftwerken teilweise zu hohen Folgekosten kommen.

Schwankendes Angebot an Sonnenenergie


Die erzeugte Menge von Solarstrom weist oftmals sehr große Unterschiede zwischen den Jahreszeiten auf, so dass es notwendig ist, die Energie über einen längeren Zeitraum hinweg und in großer Menge speichern zu können. Erst wenn diese Möglichkeit gegeben ist, können Photovoltaikanlagen herkömmliche Kraftwerke ersetzen. Das Stromeinspeisungsgesetz und das Erneuerbare-Energien-Gesetz führten in Deutschland zu einem enormen Aufschwung bei dem Bau von Photovoltaikanlagen.

Das Stromeinspeisungsgesetz trat im Januar 1991 in Kraft und wurde vom Erneuerbare-Energien-Gesetz im April 2000 abgelöst. Damit mussten sich Energieversorgungsunternehmen verpflichten, den aus erneuerbaren Energiequellen erzeugten Strom abzunehmen und zu vergüten. Das Gesetz dient der Förderung regenerativer Energien.